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Ein Familienbad mit klarer Struktur und besonderem Akzent

Ein Hauskauf, Familienzuwachs und der Wunsch nach einem Bad, das Alltag und Rückzug gleichermaßen ermöglicht: Dieses Projekt entstand aus dem Bedarf, ein bestehendes Bad grundlegend neu zu denken. Ziel war ein Raum, der für kleine Kinder sicher und praktisch ist – und gleichzeitig gestalterisch überzeugt.

Das neue Bad

Ein Bad, das Alltagstauglichkeit und Design verbindet

Das neue Bad ist klar zoniert und bewusst ruhig gestaltet. Mittelpunkt des Raumes ist die freistehende Badewanne, die nicht nur für Entspannung steht, sondern auch im Familienalltag flexibel genutzt werden kann. Dahinter setzt eine großflächige, grafische Wandgestaltung einen besonderen Akzent und gibt dem Raum Tiefe und Charakter.

Die bodengleiche Walk-in-Dusche wurde großzügig geplant und mit einer integrierten Sitzfläche ergänzt – praktisch für Kinder, komfortabel für Erwachsene. Schwarze Armaturen setzen gezielte Kontraste und unterstreichen die moderne Linie des Badezimmers, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Großformatige Fliesen in warmen, neutralen Tönen reduzieren Fugen und sorgen für eine ruhige, pflegeleichte Oberfläche. Maßgefertigte Möbel bieten viel Stauraum und halten den Raum offen und aufgeräumt – ein wichtiger Punkt für den Familienalltag.

Ein Auszug aus unserer 3D-Ausführungsplanung

Bereits in der Planungsphase wurde deutlich, dass der ursprüngliche Architektenentwurf den Anforderungen der Familie nicht gerecht wurde. In unserer 3D-Ausführungsplanung haben wir den Raum neu strukturiert und klare Funktionsbereiche geschaffen.

Die Planung machte sichtbar, wie sich Badewanne, Dusche, Waschtisch und WC sinnvoll zueinander anordnen lassen, ohne den Raum zu überladen. Proportionen, Laufwege und Stauraum wurden detailliert abgestimmt, sodass am Ende ein Bad entstand, das nicht nur gut aussieht, sondern sich im Alltag bewährt.

Wie sah das Bad vorher aus?

Das ursprüngliche Bad war funktional stark eingeschränkt und für die Bedürfnisse einer jungen Familie ungeeignet. Die Raumaufteilung wirkte unruhig, Stauraum fehlte und die Nutzungsmöglichkeiten waren begrenzt – insbesondere im Hinblick auf kleine Kinder.

Zudem ließ die Gestaltung wenig Flexibilität zu und bot weder Rückzug noch Offenheit. Genau hier setzte die Neugestaltung an: weg von einzelnen Kompromissen, hin zu einem ganzheitlich geplanten Familienbad.